Foto Video

Die neue Foto- und Videotechnologie erlaubt es auch ungeübten Hobbyfilmern und –fotografen Fotos und Videos in verhältnismäßig guter Qualität herzustellen. Musst man vor zwanzig noch die schweren Super-8-Kameras mit durch den Urlaub schleppen, so erleichtern erstens die wesentlcih leichteren Videokameras den Transport, zweitens erübrigt sich das umständliche Auswechseln von Bändern oder Kassetten denn die leichten und kleinen Speichermedien sind schnell und einfach auszuwechseln.

Zur Aufzeichnung des Tones ist bei Comsumer- und Prosumer-Modellen ein Mikrofon integriert; professionelle Kameras beispielsweise für Broadcasting haben stattdessen hochwertige Anschlüsse. Bei ihnen werden unterschiedlich spezialisierte Mikrofone je nach Aufnahmesituation angeschlossen. Eine Videokamera mit integriertem Videorekorder nennt man Camcorder, allerdings werden beide Begriffe heutzutage im normalen Sprachgebrauch gleichwertig nebeneinander benutzt.

 

 

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Die ersten Kameras basierten auf der so genannten Nipkow-Scheibe. Diese Scheibe hat etwa 30 Löcher, die in Form einer Spirale angeordnet sind. Das Bild wird auf einen rechteckigen Bereich der Scheibe projiziert. Die Bahn der Löcher in diesem Bereich bewirkt eine zeilenweise Abtastung des Bildes: ein Loch wandert immer in eine Richtung, um am Rand zu verschwinden. Dann taucht das nächste Loch etwas weiter unten auf und tastet die nächste Zeile ab. Das gesamte hindurchtretende Licht liefert somit das Videosignal und wird mit Hilfe einer schnellen Fotozelle aufgenommen.

CCDs stellten einen wichtigen Schritt zur Verkleinerung von Videokameras dar. Bei besonders hochwertigen Kameras werden die Bildsensoren gekühlt. Dies ermöglicht wesentlich rauschärmere Bilder. Das Rauschen soll selbst nach einer Verstärkung (Gain) um 16 dB kaum wahrnehmbar sein. Billige Kameras haben keine Blende sondern regeln die Belichtung über die Ladungszeit.

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