Archive for April, 2008

Fotos entwickeln

April 25th, 2008

Digitalfotos brauchen heutzutage nicht mehr entwickelt werden. Sobald der Auslöser gedrückt ist, ist das Bild fertig und kann auf jedes beliebige Medium einfach ausgedruckt werden. Bei der herkömmlichen analogen Fotografie sieht es nicht so ganz einfach aus. Hier müssen von den Filmnegativen positive Abzüge gemacht werden, welche einige Arbeitschritte voraussetzen. Hobbyfotografen, die früher über eine Dunkelkammer verfügten, können ein Lied davon singen, welch technischer Aufwand früher notwendig war, Fotos zu entwickeln.

Als Dunkelkammer wird ein Raum bezeichnet, der absolut lichtdicht ist, also kein Licht von außerhalb herein lässt, durchaus aber im Inneren künstliche Spezialbeleuchtung zulassen kann. Solch ein Raum dient in der chemischen Fotografie als Fotolabor oder Filmkopierwerk.

 

 

Fotos entwickeln

 

 

Vor allen Dingen Fotopapier ist nicht für das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichtes gleich empfindlich. Deshalb kann Licht mit Wellenlängen, für die das verwendete Papier unempfindlich ist, in einem Fotolabor für eine Laborbeleuchtung benutzt werden. Jede Papiersorte erfordert seine eigene Lichtfarbe für die Laborbeleuchtung. Colorpapier ist meist für gelbgrünes Licht unempfindlich, Schwarzweiß-Papiere für rotes oder bernsteinfarbenes Licht.

Als Leuchtmittel werden Leuchtdioden, Natriumdampfleuchten oder schwache Glühbirnen mit farbigem Filter benutzt.

Durch einen chemischen Prozess wird bei der Entwicklung das latente Bild in ein sichtbares Bild umgewandelt.

Der Prozess der Entwicklung von Fotos ist im Prinzip immer gleich: zunächst erfolgt die Belichtung des lichtempfindlichen Materials. Nach der Entwicklung in einer Chemikalie erfolgt das Stoppbad, um den Prozess zu unterbrechen. Im anschließenden Fixierbad wird das endgültige Foto zur Trocknung aufgehängt.

Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben die Temperatur der Chemikalien und die Dauer der Behandlung.

Belichtet wird Film- oder Fotopapier. Die Belichtung kann mit der Kamera, dem Vergrößerer, mit einem Ausbelichter oder direkt über ein Fotogramm erfolgen.

Fotos bearbeiten

April 11th, 2008

Dank der modernen Digitaltechnik und des Vorhandenseins von Computern oder Laptops in fast allen Privathaushalten, wird die Bearbeitung von Fotos immer leichter. Die den Digitalkameras mitgelieferten Bearbeitungsprogramme sind haben dabei mehr oder weniger eingeschränkte Features und man sollte – wenn sich der Bearbeitung seiner Fotos ambitionierter nähern will – auf professionellere Bearbeitungsprogramme zurückgreifen. Das Programm Photoshop beispielsweise ist mit den gängigen Betriebssystemen kompatibel und der notwendige Speicherplatz ist auf allen heute gängigen Computern vorhanden. Zu achten ist auf einen hinreichend großen Arbeitsspeicher, der idealerweise mindestens 1 Gigabyte groß sein sollte.

 

 

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Moderne und neue Bearbeitungsprogramme lassen alle Möglichkeiten zu, über die auch die Profis in Fotostudios verfügen. Man kann auf vielfältige Art und Weise seine Fotos bearbeiten. Gefällt einem beispielsweise sein eigenes Porträtfoto nicht weil es zu viele Hautunreinheiten zeigt oder die Nase zu sehr glänzt – schließlich soll sich die Großmutter ja über seinen Anblick erfreuen und sich nicht mit Grauen von dem geschenkten Foto abwenden – der technischen Bearbeitungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Durch die Retuschierfunktion werden Unebenheiten und unerwünschter Fettglanz geglättet. Nun weiß man auch, warum Schauspieler und Models grundsätzlich so makellos von den Zeitschriften lächeln.

Aber nicht nur Pickel kann man verschwinden lassen. Macht man im Urlaub eine Kreuzfahrt, so lassen sich beispielsweise gut Motive von der Küste heranzoomen. Die Technik erlaubt heutzutage nahes Heranzoomen bei gleichzeitiger hoher Auflösung und ohne, dass das Bild verwackelt. Hat man aber sein Stativ zu Hause gelassen, kommt es vor, dass der Bildausschnitt bei großen Entfernungen nicht optimal ist. Dem kann man bei der Bearbeitung insofern entgegenwirken, als dass man den Ausschnitt beliebig verändern kann. So kann man sich selbst bei nicht geglückten Aufnahmen den Ausschnitt so wählen, dass auf dem ausgedruckten Foto eine gut ausgewogene Bildkomposition herauskommt.