März 28th, 2008
Die neue Foto- und Videotechnologie erlaubt es auch ungeübten Hobbyfilmern und –fotografen Fotos und Videos in verhältnismäßig guter Qualität herzustellen. Musst man vor zwanzig noch die schweren Super-8-Kameras mit durch den Urlaub schleppen, so erleichtern erstens die wesentlcih leichteren Videokameras den Transport, zweitens erübrigt sich das umständliche Auswechseln von Bändern oder Kassetten denn die leichten und kleinen Speichermedien sind schnell und einfach auszuwechseln.
Zur Aufzeichnung des Tones ist bei Comsumer- und Prosumer-Modellen ein Mikrofon integriert; professionelle Kameras beispielsweise für Broadcasting haben stattdessen hochwertige Anschlüsse. Bei ihnen werden unterschiedlich spezialisierte Mikrofone je nach Aufnahmesituation angeschlossen. Eine Videokamera mit integriertem Videorekorder nennt man Camcorder, allerdings werden beide Begriffe heutzutage im normalen Sprachgebrauch gleichwertig nebeneinander benutzt.

Die ersten Kameras basierten auf der so genannten Nipkow-Scheibe. Diese Scheibe hat etwa 30 Löcher, die in Form einer Spirale angeordnet sind. Das Bild wird auf einen rechteckigen Bereich der Scheibe projiziert. Die Bahn der Löcher in diesem Bereich bewirkt eine zeilenweise Abtastung des Bildes: ein Loch wandert immer in eine Richtung, um am Rand zu verschwinden. Dann taucht das nächste Loch etwas weiter unten auf und tastet die nächste Zeile ab. Das gesamte hindurchtretende Licht liefert somit das Videosignal und wird mit Hilfe einer schnellen Fotozelle aufgenommen.
CCDs stellten einen wichtigen Schritt zur Verkleinerung von Videokameras dar. Bei besonders hochwertigen Kameras werden die Bildsensoren gekühlt. Dies ermöglicht wesentlich rauschärmere Bilder. Das Rauschen soll selbst nach einer Verstärkung (Gain) um 16 dB kaum wahrnehmbar sein. Billige Kameras haben keine Blende sondern regeln die Belichtung über die Ladungszeit.
März 14th, 2008
Die Anzahl der kreativen Hobbyfotografen hat sich dank der einfachen und preiswerten Technik der Digitalfotografie in der letzten Zeit um ein Vielfaches erhöht. Dementsprechend werden auch vermehrt Fotokurse beispielsweise an Volkshochschulen der wachsenden Foto Community angeboten. Stellenweise werden durch namhafte Berufsfotografen und Fotokünstler den Amateuren Tricks und Kniffe rund um die digitale Fotografie vermittelt. Die richtigen Belichtungszeiten, Motivsuche und Motivwahl werden zunächst in der Theorie vermittelt und anschließend in Exkursionen in die Praxis umgesetzt. Dass die Foto Community dabei zusammenwächst ist gar keine Frage. Oft treffen sich die Teilnehmer zu späteren privaten Ausflügen, um sich gegenseitig zu motivieren.

Erfreulicherweise trifft sich die Foto Community auch im Internet. Auf der Seite fotocommunity.de werden oftmals sensationell gute Fotos von Amateurfotografen geladen, um sie zur Bewertung und Kommentare durch den anderen Mitgliedern zu präsentieren. Die Website für ambitionierte Hobbyfotografen verfügt über Chatforen zum gegenseitigen fachlichen Austausch. Die verschiedensten Themen werden angesprochen. Von der richtigen Wahl der Kamera über Fotoausstellungen und Belichtungszeiten gehen die Themen weiter bis zu Stativen und Motivwahl. Berichte über Profifotografen werden veröffentlicht. Aber im Mittelpunkt steht tatsächlich die Präsentation der Bilder durch die Foto Community. Pünktlich zur Photokina werden Fotowettbewerbe zu bestimmten Themen ausgelobt. Wessen Foto die Jury am meisten beeindruckt, bekommt auf der Photokina eine eigen Stellfläche, auf der man seine Fotos einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann. Selbstverständlich wird eine Mitgliedschaft bei fotocommunity.de dabei vorausgesetzt. Aber die Anmeldung ist einfach und kinderleicht. Jeder, der sich mit der Fotografie beschäftigt, sollte zumindest einmal die ansprechend gestaltete Homepage besuchen. Vielleicht ist man ein unentdecktes Talent und so schnell und preisgünstig kann man seine Künstlerkarriere nicht forcieren.